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HTC One S: Mein Fazit

Posted by Sicca on 28. Juni 2012 in Mobile Betriebssysteme allgemein

Hallo zusammen,

ich hatte jetzt fünf Wochen Zeit das One S im Alltag zu testen. Die Projektphase ist nun vorbei und es wird Zeit für ein Fazit.

Alle technischen Daten findet ihr hier: http://www.htc.com/de/smartphones/htc-one-s/#specs

Hier soll es nur um meine persönlichen Erfahrungen und Einschätzungen gehen. Zu meiner Person: Ich bin 30 Jahre alt, Studentin und nutze mein Smartphone täglich zum Kommunizieren via Mail, Whatsapp sowie Facebook, um das Wetter zu checken und als Wecker. Mehrmals wöchentlich, aber nicht täglich benutze ich es um zu navigieren, telefonieren, musik hören, im Internet surfen, YouTube-Videos anschauen, Fotos und Videos aufnehmen, Termine und Aufgaben verwalten sowie Nachrichten lesen. Insgesamt würd ich mich selbst als Durchschnittsuser bezeichnen. Mein erstes Smartphone war das Samsung Wave, danach folgte das HTC Desire S und nun eben das One S. Während der Testphase habe ich das One S mit dem Desire S, dem Samsung Galaxy S und dem iPhone 4s vergleichen können. Jetzt also zu den Ergebnissen:

Da ich bereits vorher ein Android-Handy hatte, war die Synchronisation einfach nur ein Traum. Mit wenigen Handgriffen, waren alle meine Kontakte und Daten auf dem One S wieder hergestellt. Das ganze dauerte maximal 5 Minuten. Wer z.B. von iOS wechselt hat da sicher mehr Aufwand. Wer möchte kann auch alle seine Facebook und Xing-Kontakte importieren und wird dann auch automatisch an alle Geburtstage erinnert. Ich persönlich mag das sehr. Auch das Einrichten des kostenlosen Dropbox-Speichers ging recht einfach. Für einen Duchschnittsnutzer wie mich sollten die 16 GB interner Speicher+ 25 GB Dropbox wirklich mehr als ausreichend sein.

Der Akku hält bei mir mindestens einen Tag, eher zwei. Je nachdem, wie sehr ich es an dem Tag beanspruche. Um Strom zu sparen, schalte ich es nachts immer in den Flugmodus. Ich schalte es nicht komplett aus, da sonst der Wecker nicht funktionieren würde. Die Akkus der anderen Smartphones haben in etwa alle gleich lang durchgehalten. Ich nehme also an, dass die Akkusleistung des One S dem aktuellen Standard entspricht.

Die Kamera ist für ein Handy recht ordentlich. Sie löst so schnell aus, wie ich es bei noch keinem anderen Handy oder Digicam bisher gesehen hab. Während man filmt, kann man auch fotografieren. Eine Funktion, die ich sehr schätze. Auch die Serienbildfunktion gefällt mir. Im Direktvergleich mit dem iPhone 4s, das die bisher angeblich beste Handykamera hatte, ist die Kamera im One S tatsächlich lichtempfindlicher und macht somit hellere, billiantere Bilder. Wobei weder die Farben beim iPhone, noch beim One S wirklich naturgetreu wiedergegeben werden. Die Panoramafunktion habe ich bisher 2 Mal ausprobiert. Ich war spontan begeisert. Im Prinzip schießt man dabei 5 Einzelbilder, die das One S dann zu einem Großen zusammensetzt. In der Vergrößerung musste ich allerdings feststellen, dass die Übergänge zwischen den Einzelbildern nicht immer einwandfrei sind. Man braucht also einiges an Übung, um damit ein wirklich gutes Bild hinzubekommen. Außerdem darf sich das Motiv dabei nicht bewegen. Außerdem kann man die Bilder direkt auf dem Smartphone bearbeiten und auch Effekte einstellen. Möglichkeiten, die ich beim iPhone 4s nicht habe. Für spontane Schnappschüsse unterwegs ist das One S allerdings eine gute Alternative zur extra Kamera in der Handtasche.

Das GPS-Modul hat mich absolut überzeugt und kann zum Navigieren wirklich empfohlen werden. Für längere Strecken sollte man aber unbedingt ein KFZ-Ladekabel dabei haben! Ich bin sowohl mit dem One S, als auch dem iPhone 4s und dem Galaxy S mithilfe der kostenlosen Navigationsapps Google Maps und Waze mehrmals dieselbe Strecke abgefahren und bei allen drei Geräten absichtlich von der geplanten Route abgewichen. One S und iPhone sind da in etwa gleich auf. Beide lokalisieren dich in sekundenschnelle mit wenigen Metern (zweistelliger Bereich) Abweichung. Weicht man von der Route ab, wird sofort eine neue berechnet und man hat die neue Route in der Regel noch bevor man die nächste Kreuzung erreicht. Das Desire S und Galaxy S können hier nicht mithalten. Auch der Vergleich mit der App “GPS-Test” bestätigt meine Erfahrung. Das One S findet vier Mal mehr Satelliten innerhalb von 30 Sekunden und einer Abweichung im zweistelligen Meterbereich im Vergleich zu Desire S und Galaxy S.

Der Sound allgemein ist nicht so gut wie erwartet, aber auf jeden Fall besser als beim ein Jahr älteren Desire S. Die Lautsprecher sind sehr laut, was beim Navigieren hilfreich ist. Allerdings sind sie nach wie vor furchtbar blechern, was besonders beim Telefonieren über Lautsprecher schwierig ist.
Auch Beats Audio haut mich jetzt nicht so von den Socken, wie ich es vorher angenommen hatte. Im Prinzip handelt es sich hier um ein Soundprofil, das sich aktiviert, sobald man Kopfhörer anschließt. Es gleicht Bass, mittlere und höhere Töne ein wenig aus und lässt den Klang damit insgesamt voller klingen. Im Grunde genommen tut es das auch, aber eben nicht so weltbewegend wie ich erwartet hatte. Neben Beats Audio gibt es noch weitere zusätzliche Klangprofile, die man alternativ wählen kann. Es sollte also für jeden etwas dabei sein. Insgesamt kann man die Lautstärke sehr hoch drehen und somit jegliches Umweltgeräusch ausschließen. Das gefällt mir gut. Warum HTC allerdings keine Beats Kopfhörer wie z.B. beim Sensation XL mitliefert ist mir ein wenig rätselhaft. Man bekommt lediglich einfache HTC-Standard-Kopfhörer (nicht mal In-Ear), welche ich schlichtweg furchtbar finde. Ich benutze grundsätzlich nur In-Ear-Kopfhörer.

Mit dem Kalender und der To-Do-Liste bin ich sehr zufrieden. Ich synchronisiere sie über Google mit meinem MacBook. Für mich eine der wichtigsten Funktionen. Was mir auch sehr gut gefällt ist, dass man die Erinnerung an bestimmte Aufgaben mit Kontakten verknüpfen kann. Sobald diese einen Anrufen, erfolgt direkt die Erinnerung.

HTC Sense und Ice Cream Sandwich mag ich sehr gerne. Ich finde es recht intuitiv und benutzerfreundlich. Mir gefällt, dass man es recht stark an die persönlichen Bedürfnisse anpassen kann. Das ist etwas, das mir beim iPhone sehr fehlt und weswegen ich das One S dem iPhone 4s auf jeden Fall vorziehen würde.

Zu den bereits häufiger genannten Kratzern: Ja auch bei mir sind nach nur wenigen Wochen Abnutzungserscheinungen am USB-Anschluss und an den äußeren Kanten zu sehen. Das finde ich sehr schade. Allerdings handelt es sich wirklich um sehr keine, punktuelle Abnutzungen, die mich von einem Kauf des Geräts nicht abhalten würden. Wie ich gelesen habe entstehen diese “Kratzer” unabhängig davon, ob man eine Schutzhülle benutzt oder nicht. Probleme mit Spaltmaßen kann ich nicht bestätigen.

Nun ist es an der Zeit mich von meinem geliebten One S zu verabschieden und es an trnd zurückzuschicken. Ich werde es seeehhhr vermissen und ich spiele mit dem Gedanken, es mir tatsächlich zuzulegen. Ein anderes kommt momentan jedenfalls nicht in Frage.

Wer wie ich sein Smartphone regelmäßig nutzt und einen kleinen Helfer für alle Lebenslagen sucht; wer sein Smartphone gerne personalisiert und individualisiert; wer wie ich der Meinung ist, dass Qualität keine 700 € kosten muss, aber für den sein Smartphone trotzdem in der Oberliga mitspielen muss um interessant zu sein, dem empfehle ich dringend sich das One S mal anzuschauen!

Ich verabschiede mich an dieser Stelle von euch. Ich hoffe, ihr habt meine Posts genauso gern gelesen, wie ich sie geschrieben habe. Nun werde ich mich wieder auf meinen eigenen Blog konzentrieren, mich aber sicher wieder melden, wenn es etwas technisches zu testen gibt.

Bis denne

Eure Sicca

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Fotografieren mit dem HTC One S – Update

Posted by Sicca on 18. Juni 2012 in Mobile Betriebssysteme allgemein

Hallo zusammen,

in meinem letzten Blogpost habe ich euch ja das One S als Fotoapparat vorgestellt. Gestern hat sich dann etwas ereignet, dass mein kleines Fotografenherz ein wenig erschüttert hat und wovon ich euch noch schnell als Ergänzung zum Thema Fotigrafie berichten will.

Vielleicht habt ihr ja mitbekommen, dass ich eigentlich über Beautyprodukte blogge. Gestern wollte ich mich diesem Hobby, das ich aufgrund meines Smartphone-Tests in letzter Zeit ein wenig vernachlässigt hatte wieder widmen. Und wie es sich für einen anständigen Blogpost gehört, sollten auch passende Fotos geschossen werden. Ich packte also meine Spiegelreflex aus und krepelte mir ordentlich einen ab, in dem versuch ein vernünftiges Bild von meinem Unterarm zu machen, auf dem ich verschiedene Rouge-Farben zum Vergleich aufgetragen habe (für die Männer unter euch: das ist das rote Zeug, was sich Frauen auf die Wangen schmieren, um jugendlich frisch auszusehen und ja frau hat davon mehr als eine Farbe). Vielleicht könnt ihr euch vorstellen, wie das ausgesehen hat. Ohne Makro-Objektiv ist es zwar theoretisch möglich, aber sieht auch entsprechend behämmert aus. Erst recht, wenn man als Rechtshänder versucht einhändig mit links den rechten Arm zu fotografieren und den Mindestabstand dank kurzer Ärmchen nur mit Mühe und Not hinbekommt. Irgendwie hab ich das dann geschafft, war aber nicht wirklich mit den Bildern zufrieden. Die Farben kamen gar nicht richtig rüber, waren viel zu blass und nicht naturgetreu.

Dann kam ich endlich auf die gloreiche Idee es mit dem One S zu versuchen. Immerhin ist es viel kleiner und leichter als so eine Spiegelreflex und sollte somit auch einigermaßen gut mit Links einsetzbar sein. Außerdem hat das One S eine Nahaufnahme-Funktion. Einen Versuch ist es also auf jeden Fall wert. Das Ergebnis hat mich ziemlich von den Socken gehauen, aber seht ruhig selbst:

Auch wenn die Handy-Bilder erstmal viel dunkler sind, so hatte ich auf den ersten Blick schneller und einfacher mein gewünschtes Ziel erreicht. Ich will damit keineswegs sagen, dass das One S ernsthaft mit einer Spiegelreflex mithalten oder sogar besser sein kann, aber in manchen Situationen ist sie schlichtweg praktischer und die Bilder für die dann vorliegenden Bedürfnisse absolut angemessen. Um aber meine Spiegelreflex, die ich wirklich sehr liebe, hier nicht allzu schlecht wegkommen zu lassen: in der Bildnachbearbeitung werden die Nachteile der One S bzw. die Vorteile der Spiegelreflex wieder ganz deutlich. Da lässt sich bei den One S-Bilder kaum noch etwas machen, während ich bei meinen Spiegelreflex-Bildern noch ordentlich am Rad drehen kann.
Insgesamt ist und bleibt Spiegelreflex also unangefochtener König der Fotografie. So eine Handycam (insbesondere das One S) haben aber auch ihre Vorzüge und manchmal sogar einen kleinen Vorteil den großen, schweren DSLRs gegenüber.

Habt ihr auch schonmal ähnliche Erfahrungen gemacht?

Bis bald,

Eure Sicca

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Fotografieren mit dem HTC One S

Posted by Sicca on 15. Juni 2012 in Mobile Betriebssysteme allgemein

Hallo zusammen,

ich habe in den letzten Wochen immer mal wieder in verschiedenen Situationen die Kamera des One S getestet und möchte heute meine Erfahrungen diesbezüglich mit euch teilen. Erstmal die technischen Daten laut Hersteller-Homepage:

  • 8-Megapixel-Kamera mit Autofokus, intelligentem LED-Blitz und BSI-Sensor (für bessere Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen).
  • F2.0-Blende und 28-mm-Objektiv
  • 1080p HD-Videoaufnahme
  • Frontkamera: VGA
  • Spezieller Chip für Bilder
  • HD-Video aufnehmen und gleichzeitig Fotos machen
  • Continuous Shooting-Modus macht mehrere Schnappschüsse in Folge
  • Automatischer Blitz intelligent abgestimmt auf die Entfernung zum Objekt
  • Videostabilisierung sorgt für eine “ruhige Hand” bei allen Aufnahmen
  • Zeitlupen-Videoaufnahme und -Wiedergabe in hoher Qualität

Ich habe das One S direkt mit dem iPhone 4s vergleichen können und ja, das One S ist lichtempfindlicher als das iPhone. Hier ein Beispel: Wie man sieht hat das Vor-und Nachteile. Klar ist es bei nicht optimalen Lichtverhältnissen ein Vorteil, allerdings können Bilder so auch schneller überbelichten. Wie man an dem linken Bild sieht, sind die Blütenblätter Schneeweiß abgebildet. An sich sehr schön, aber teilweise sind sie nicht mehr eindeutig von einander abgrenzbar und man sieht auch keine Struktur im Blatt mehr wie beim rechten Bild. Hier ein weiteres Beispiel dafür. Dies ist auch auch gleich ein Vergleich der Nahaufnahmefunktion. Diese kann man beim One S direkt einstellen. Beim iPhone gibt es so eine Funktion nicht. Meiner Meinung nach, sieht das linke Bild deutlich schöner und frischer aus. Auf dem mit dem iPhone geschossenen Bild, wirkt die Blume schon leicht verwelkt. Im Direktvergleich mit der Realität trifft aber weder das linke noch das rechte Bild ganz zu. In beiden Fällen sind die Farben verfälscht. Dies wird auch wieder am nächsten Bild deutlich. Hier sollte die Auslösegwschwindigkeit getestet werden.

Wie ihr seht, löst das One S schneller aus als das iPhone. Auch hier wird der Farbunterschied und der Hang zur Überbelichtung deutlich. Das Gras entspricht real weder dem linken, noch dem rechten Bild. Auf dem iPhone-Bild kann man bei dem Handtuch rechts im Hintergrund noch ein Muster erkennen. Beim One S sieht es eher aus wie Streifen. Schnelle Bewegungen sind generell kein Problem. Auf dem folgenden Bild sieht man zwei Aufnahmen im HDR-Modus. HDR braucht man, wenn man z.B. Motive gegen das Licht fotografieren will. Die Kamera macht dann sozusagen mehrere Bilder mit verschiedener Belichtung und fügt sie dann zu einem zusammen. Das Ergebnis sieht dann so aus:

Insgesamt gefällt mir die One S Kamera ein wenig besser. Nicht zuletzt, weil man beim One S viel mehr Einstellungen vornehmen kann als beim iPhone 4s. Neben verschiedenen Effekten direkt beim Fotografieren kann man Bilder auch direkt auf dem One S nachbearbeiten und wie bei vermutlich allen Smartphones direkt in sozialen Netzwerken wie z.B. Facebook oder G+ hochladen. Hier mal ein paar Beispiele für Fotos mit Effekt:

Wie ihr seht, ist es besonders mit Kind sehr praktisch den Fotoapparat immer dabei zu haben :) Auch die Möglichkeit während des Filmens fotografieren zu können, fand ich auf dem Spielplatz oft sehr hilfreich. Ebenso kann man beim Betrachten von Videos im Nachhinein Schnappschüsse aus dem Video ziehen. Außerdem kann man Slow-Motion-Videos drehen. Meiner Meinung nach, braucht das kein Mensch. Lustig ist es aber trotzdem ;) Videos im Slow-Motion-Modus sind ohne Ton.

Ein weiteres Highlight der Kamera ist für mich die Panorama-Funktion. Sie Bedarf ein wenig Übung, aber das Ergebnis kann sich sehen lassen:

Man schießt damit nacheinander 5 nebeneinander liegende Fotos, die das One S miteinander verbindet. Wenn man genau hinschaut, sieht man einen leichten knick beim Schuppen. Wie gesagt, man braucht ein wenig Übung.

Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dieser Handykamera. Für schnelle Schnappschüsse im Alltag ist sie absolut brauchbar und ersetzt auch gut und gern die die Digicam in der Handtasche :)

Um aber auch mal einen kleinen Punkt abzuziehen, hier mal ein Foto, dass ich bei nicht so guten Lichtverhältnissen geschossen habe:

Dieses Foto ist eines der ersten, das ich mit dem One S geschossen hab. Wie nicht zu erkennen ist, sieht man hier meine Mutter. Entstanden ist es in ihrem Flur bei Tag mit künstlichen Licht. Obwohl die Kamera im Automatik-Modus war, hat sich der Blitz nicht aktiviert und das Bild ist verwackelt. Sowas passiert leider öfter. Um das zu vermeiden, empfiehlt es sich den Blitz bei schlechten Lichtverhältnissen manuell zu aktivieren. Dann verwackeln die Bilder auch nicht mehr.

Ich hoffe, ich konnte euch wieder ein Stück bei eurer Kaufentscheidung weiterhelfen.

Bis bald,

Eure Sicca

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Musik unterwegs hören mit HTC One S und Beats Audio

Posted by Sicca on 13. Juni 2012 in Mobile Betriebssysteme allgemein

Hallo zusammen,

ich war die letzten beiden Tage auf Geschäftsreise und hatte so endlich mal die Gelegenheit den Music Player mit Beats Audio zu testen. Das sagt HTC dazu:

Ob Filme, YouTube-Videos oder Deine Lieblingsmusik – mit dem speziell abgestimmten Beats Audio™ System gibt die HTC One Serie spektakulären Sound in studioreifer Qualität wieder.

Wem Beats Audio bisher nichts sagt, hierbei handelt es sich um ein spezielles Klangverbesserungssystem, dass von einem der weltweit erfolgreichsten Musikproduzenten Dr. Dre in Kooperation mit dem Kopfhörerhersteller Monster entwickelt wurde. Die unter dem Namen beats by dr. dre erhältliche Kopfhörerserie ist im Premium-Segment angesiedelt momentan schwer angesagt. Auf der beats Homepage argumentiert Dr. Dre den Nutzen dieser Kopfhörer folgendermaßen:

“People aren’t hearing all the music. Artists and producers work hard in the studio perfecting their sound. But people can’t really hear it with normal headphones. Most headphones can’t handle the bass, the detail, the dynamics. Bottom line, the music doesn’t move you.With Beats, people are going to hear what the artists hear, and listen to the music the way they should: the way I do.”

Beats Audio ist nun das Äquivalent fürs Handy. Dieses System hat HTC sich exklusiv gesichert und bereits beim Sensation XE und XL eingesetzt. Dabei handelt es sich um ein Soundprofil, dass aktiv wird, sobald man Kopfhörer an das One S anschließt. Wobei ich schon bei meinen ersten beiden Kritikpunkten wäre. Erstens wurden nicht wie beim Sensation XE und XL passende Beats In-Ear-Kopfhörer mitgeliefert, sondern nur klassische HTC-Standard-Kopfhörer (nicht mal In-Ear). Vernünftigen Sound bekommt man mit solchen Dingern sicher nicht. Dafür gibts zu viele störende Hintergrundgeräusche, die mit In-Ears viel besser abgeschirmt werden. Außerdem fallen mir die Standard-Teile immer aus den Ohren und drücken nach einer Weile. Ich kann damit also generell nichts anfangen. Grundsätzlich kann man Beats Audio aber auch ohne original Beats Kopfhörer nutzen. Zweiter kleiner Kritikpunkt: Mir machte es bei allem, was ich so von HTC oder trnd über Beats Audio gelesen hab, immer den Anschein, als würde das jeglichen Sound betreffen, den das One S von sich gibt. Ist aber natürlich totaler Quatsch. Es bezieht sich lediglich auf die Nutzung mit Kopfhörern. Die Lautsprecher sind nach wie vor extrem blechern und somit grotten schlecht.

Nun aber zum Test. Da ich wie erwähnt, die HTC-Kopfhörer grundsätzlich schrecklich finde, habe ich dafür meine LG In-Ears benutzt. An sich wirklich nichts besonderes. Ich habe dafür vor einem Jahr ca. 20 € bezahlt. Original Beats In-Ears kosten in etwa das Fünffache. Ich hätte es gern damit getestet, aber nur dafür ist mir das zu teuer. Außerdem gehe ich davon aus, dass die meisten von euch so wie ich eher Gelegenheitsnutzer und keine ausgesprochenen Musik-Freaks sind. (Allerdings hatte ich de Gelegenheit die Kopfhörer mal mit zwei anderen Handys im Laden zu testen, aber dazu später mehr.) Deshalb also nur ein für mich ganz typischer Alltagstest. Ich nutze den MP3-Player/Handy nur wenn ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln bzw. dem Flieger unterwegs bin. Am liebsten höre ich Pop, R’nB und HippHopp. Ich hab es gern sehr laut und basslastig. Im Test habe ich mir Songs von Linkin Park (Ja ich weiß, das passt jetzt eigentlich nicht zu meinem beschriebenen Musikgeschmack, aber ich mag die Musik von denen trotzdem und ein wenig Abwechslung kann ja nicht schaden), Timberland, Bruno Mars, Black Eyed Peas und Rihanna angehört. Dabei habe ich während jeden Liedes zwischen den Soundprofilen Beats Audio, Bass-Verstärkung und keine Effekte hin und her geswitcht. Meine Erfahrung damit ist, dass es zwar einen Unterschied zwischen Beats-Audio und keinen Effekte gibt, der aber bei allen Songs deutlich geringer ausfiel, als ich erwartet hatte. Wenn ich es anschaltetet, merkte ich einen leichten Unterschied. Beim Ausschalten wäre es mir vermutlich nicht aufgefallen, wenn ich es nicht selbst gewesen wäre. Durch Beats Audio wurde der Bass und die mittleren Töne leicht verstärkt, sodass der Sound ein wenig ausgeglichener und voller klang. Bass-Verstärkung ist deutlich basslastiger als Beats Audio und somit für mich als Bass-Fan fast besser, aber das kommt natürlich auf den Song an. Insgesamt finde ich Beats Audio also gut, aber nicht so gut, wie erwartet. Es hat mich schlichtweg nicht von den Socken gerissen, aber meckern kann ich auch nicht. Für mich ein solider guter Sound, der für unterwegs völlig ausreicht und vor allem deutlich besser ist als bei meinem alten HTC Desire S. Das war im Vergleich viel leiser. Beim One S kann man sich bei Bedarf das Gehör ordentlich wegblasen, was ich selbst zwar nicht gemacht habe, aber dessen Möglichkeit mir irgendwie gefällt. Die Lautstärke kann man übrigens auch bei ausgeschaltetem Display über die seitlichen Tasten regeln. Aktiviert man das Display sieht man die MP3-Steuerung ohne den Bildschirm entsperren zu müssen. So kann man schnell und bequem zum nächsten Lied umswitchen ohne lange rumzuwerkeln.

Während ich Musik gehört habe, habe ich übrigens auch Fotos geschossen, ein Telefonat angenommen und den Kopfhörer zwischendurch einfach entfernt. Beim Fotos schießen, gab es im Sond bei Auslösen immer einen kleinen Ruckler. Weiß nicht, ob das von HTC so beabsichtigt ist, fand es aber nicht schlimm. Kommt ein Telefonat während des Musikbetriebs an, wird die Musik automatisch unterbrochen und man kann das Gespräch wie üblich annehmen oder ablehnen. Im Anschluss geht die Musik automatisch weiter. Wenn man keine Kopfhörer mit Mikro hat, ist das nicht schlimm. Man kann trotzdem mit Kopfhörern telefonieren. Mann muss dann nur das One S an den Mund halten, damit der Gesprächspartner einen hört. Man selbst hört weiter über Kopfhörer. Sieht man während des Musikbetriebs versehentlich oder absichtlich den Kopfhörerstecker, hält die Musik automatisch an. Man hat also keine peinlichen Momente, in denen plötzlich laute Musik über die Lautsprecher in alle Richtungen strömt und die Aufmerksamkeit unfreiwillig auf einen selbst lenkt. Das One S passt übrigens auch bequem in meine Hosentasche (Frauenjeans). Bei ca. 3 Stunden Musikgenuss im Flugmodus habe ich ca. 20% Akku verbraucht. Also wie gesagt, für den Alltag absolut brauchbar. Ein extra MP3-Player wird damit überflüssig. Das One S hat übrigens auch ein integriertes Radio. Dies habe ich bisher allerdings noch nicht getestet. Trotzdem finde ich diese Funktion schonmal tendenziell gut. iPhones sind z.B. grundsätzlich ohne Radio.

Was meinen vorhin erwähnten Kopfhörertest angeht: Ich habe mir die im Sensation XL mitgelieferten Beats Kopfhörer vor ca. 2 Monaten im Saturn angeschaut. Dabei habe ich sie mit meinen günstigen LG-Kopfhörern vergleichen können, sowie beide Kopfhörer mit dem Sensation XL im Beats Audio Modus und meinem Desire S angehört. Ganz ehrlich, im ersten Moment war ich total begeistert von den Beats Kopfhörern und dem Sound des Sensation XL, aber nur solange ich den Vergleich mit meinem Desire S und den LG-Kopfhörern startete. Ich habe die Kopfhörer abwechselnd in beide Smartphones gesteckt und alle Kombinationen durchprobiert. Immer mit demselben Song. Mir ist zumindest im Laden kein weltbewegender Unterschied aufgefallen. Nun bin ich auch kein Sound-Freak, sondern entspreche wohl eher dem Durchschnitt. Ich will nicht abstreiten, dass es einen Unterschied gibt, aber mir war der in dem Moment zu gering, als dass ich 100 € in ein paar Kopfhörer investiert hätte.

Soviel zu meinen Erfahrungen zum Thema Musik hören unterwegs. Ich hoffe wie immer, dass der Artikel für euch ein wenig hilfreich bei der Kaufentscheidung ist und melde mich bald wieder.

 

Bis denne

Eure Sicca

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Navigieren mit dem HTC One S und Google Maps

Posted by Sicca on 6. Juni 2012 in Mobile Betriebssysteme allgemein

Ich habe nun die Navigationsfunktion des One S ausführlich getestet und möchte euch heute an meinen Erfahrungen teilhaben lassen.

Um es kurz zu machen: Ich liebe die Navi-Funktion im One S. Sie ist einfach schnell, zuverlässig und kostenlos. Mehr kann man sich eigentlich nicht wünschen. Und ich kann sogar vergleichen.

Ich bin dieselbe Strecke mehrmals mit One S, Desire S, Galaxy S und iPhone 4s abgefahren. Bei allen 4 Handys habe ich dieselben Navigations-Apps (Waze für Android und iPhone sowie Google Maps für Android benutzt). Mit allen Testgeräten bin ich absichtlich von der Strecke abgewichen, um zu sehen, wie schnell neue Routen berechnet werden.

Hier die Ergebnisse:

Ortung: Hier schneiden iPhone 4s und HTC One S in etwa gleich ab. Das Signal wird schnell gefunden und die Genauigkeit liegt im ein bis zweistelligen Bereich. Weicht man von der Route ab, bekommt man schon nach wenigen Metern eine Alternativroute berechnet. Samsung Galaxy S und vor allem das Desire S können hier absolut nicht mithalten.

Sprachausgabe: Hier gewinnt eindeutig das iPhone. Das One S ist zwar auch laut und deutlich, aber die Stimme scheint durch die schlechten Lautsprecher doch wahnsinnig blechern. Das Galaxy ist zwar nicht blechern, aber nicht ganz so laut und kann schnell durch das laufende Radio übertönt werden. Das Desire S ist sowohl leise als auch blechern und landet in diesem Punkt auf dem letzten Platz.

Hitzeentwicklung: Das One S wird beim navigieren wahnsinnig warm. Wenn man es wie ich in einer Handyhalterung an der Windschutzscheibe befestigt, tut die Sonne ihr übriges. Das ist bei keinem der anderen drei Handys so extrem.

Akku: Navigieren killt jeden Akku. Für lange Strecken sollte man also unbedingt ein Ladekabel dabei haben. Leider befindet sich die Buchse für das Ladekabel bei HTC immer an der Seite. Beim Samsung Galaxy ist es sogar oben. Das Ladekabel sollte also schon eine gewisse länge mitbringen. Da gefällt mir das iPhone mit dem Anschluss unten persönlich am besten. Ist vielleicht aber auch Geschmackssache.

Vergleich mit GPS-Test-App: Ich habe mir im Google Play Store die GPS-Test-App runtergeladen und damit die drei Android Handys miteinander verglichen. Klarer Gewinner ist hier das One S. Es fand nicht nur mit Abstand am schnellsten das Signal, sondern auch deutlich mehr Satelliten als die anderen beiden Geräte und war somit auch deutlich präziser. Mal so als Beispiel: während ich mit dem Desire S fast eine Minute warten musste, um geortet zu werden, nur 5 Satelliten fand und meine Position mit einer Genauigkeit von +/- 500m angezeigt wurde, hatte ich beim One S schon nach 5 Sekunden 21 Satelliten mit 8m Genauigkeit. Dazwischen liegen schlichtweg Welten und das macht sich auch in der Praxis deutlich bemerkbar.

Alles in allem bin ich mit dem One S als Navi also sehr zufrieden! Meiner Meinung kann es diesbezüglich locker mit einem iPhone mithalten. Lediglich die Hitzeentwicklung und der Stromverbrauch sind ein kleiner Minuspunkt, wobei zweiteres bei anderen Smartphones nicht anders ist.

Die von mir verwendeten Navi-Apps sind kostenlos erhältlich benötigen aber eine Datenverbindung. Dafür sind sie meiner Meinung nach flexibler als Offline-Navigation, da sie die aktuelle Verkehrslage immer mit berücksichtigen können. Weiterer Vorteil der Google-Maps-Navi ist, dass man jederzeit auf Street View umschalten kann. Im übrigen benutze ich es auch ganz gern als Fußgänger zur Orientierung in unbekannten Gegenden. Manchmal ist ja doch niemand zu gegen, den man nach dem Weg fragen kann oder will.

Sowohl für Android als auch iOS sind aber auch Offline-Navi-Apps verfügbar.

Auf bald,

Eure Sicca

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Bei Anruf: Herzklopfen – Gewinne ein Motorola RAZR

Posted by mobiledigs on 28. Mai 2012 in aktuelle News

Die sehr gute Plattform mobiflip.de, welche immer interessante Artikel über Neuerungen in der Technikwelt veröffentlich, hat eine Gewinnspielaktion. Dazu hier mehr:

Vor ein paar Tagen hat Motorola zu ihrer Show MOTOPREMIERE in München eingeladen. Dort traten die aktuellen Top-Seller Motorola RAZR, MOTOLUXE und Motorola RAZR MAXX im Stil der bekannten 80er-Jahre-Fernsehshow gegeneinander an. In der Show werden die Vorzüge der drei Smartphones in Schauspieler-Form gegenüber gestellt und natürlich möchte jedes der “Handys” die Show gewinnen.

Einen Zusammenschnitt der Show gibt es als kleines Video zu sehen:
[youtube http://www.youtube.com/watch?v=FxWpWR4sv3s]
Und hier noch die Infos zum Gewinnspiel:

Und wo wir gerade bei “gewinnen” sind … Motorola überlässt uns ein brandneues Motorola RAZR in weiß oder schwarz für ein Gewinnspiel. Das RAZR kann gewonnen werden, indem ihr bis zum 28.05.2012 um 22:00 Uhr einen Blog-Artikel in eurem eigenen Blog veröffentlicht und dort das obige Video verbloggt.

Die gesamten Infos könnt ihr hier nachlesen: http://www.mobiflip.de/bei-anruf-herzklopfen-gewinne-ein-motorola-razr/

Wünscht mir Glück, vielleicht wird es ja was ;-)

Grüße

euer Mobiledigs

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HTC One S – Erster Eindruck

Posted by Sicca on 16. Mai 2012 in Android, Mobile Betriebssysteme allgemein

Heute ist das Paket angekommen. Nachdem ich es aufgeladen und mir eine Micro-SIM besorgt habe, war es bereit für einen ersten Test.

Zunächst einmal ein paar technische Eckdaten:

Größe: 130,9 x 65 x 7,8 mm
Gewicht: 119,5 g mit Akku
Display: Super-AMOLED-Touchscreen (540 x 960 Pixel)
Bildschirm: 4,3“
Prozessor: 1.5 GHz, Dualcore Prozessor
1.5 GHz, Dualcore
Kamera mit HTC ImageSense Kamera mit HTC ImageSense

  • 8-Megapixel-Kamera mit Autofokus, intelligentem LED-Blitz
  • F2.0-Blende und 28-mm-Objektiv 1080p HD-Videoaufnahme
  • VGA Frontkamera (0,3 Megapixel)
Betriebssystem: Android 4.0 mit HTC Sense 4 Betriebssystem
Android 4.0 mit HTC Sense 4
Speicher:  Speicher gesamt: 16 GBRAM: 1GB Speicher
Speicher gesamt: 16 GB fest verbaut (+ 25 GB Dropbox für 24 Monate)
RAM: 1 GB
Akku: Kapazität:1650 mAh Akku fest verbaut
Kapazität: 1650 mAh
Klangoptimierung: Beats Audio Klangoptimierung
Beats Audio

Der UVP liegt für dieses seit April 2012 in Deutschland erhältliche Gerät bei 499 €. Mehr Infos findet ihr auf der HTC One S Website.


Im Lieferumfang enthalten ist:

Inhalt des TRND-Pakets

  • das One S in schwarz
  • ein USB-/Ladekabel
  • einfache HTC-Kopfhörer mit Microfon (keine In-Ears)
  • kein Akku, da der im Gerät fest verbaut ist
  • der Garantiebeleg
  • eine Kurzanleitung, auf der die wenigen Tasten des One S gekennzeichnet sind

Mein erster Eindruck:

Das Handy wirkt sehr hochwertig. Es liegt gut in der Hand, sogar ein meiner kleinen Frauenhand. Bei einem 4,3 Zoll großem Display hatte ich das nicht erwartet. Es ist angenehm leicht und gut ausbalanciert. Die Oberfläche ist edel matt, tief schwarz und fühlt sich wirklich wertig. Ich konnte weder Kratzer, auffällige Spaltmaße, noch sonstige Verarbeitungsfehler feststellen. Allerdings finde ich es nicht optimal, dass die Kameralinse aus dem Gehäuse herausragt. Sobald man es hinlegt, liegt es automatisch immer auf der Linse. Nicht, dass es stören würde, ich befürchte nur, dass es auf Dauer schlecht für die Kamera ist.

Die erste Hürde entdeckte ich auch prompt. Wo zum Teufel ist der SIM-Karten-Slot? Ich habe das Gerät immer wieder in alle Richtungen gedreht, hier und da mal gezogen und geschoben, aber keinen Slot gefunden. Es rührte sich einfach nichts. Hab dann nach einer Anleitung gesucht und dann festgestellt, dass es so eine richtige Anleitung wie man sie von früher kennt, nicht gibt. Dem Gerät wurde lediglich ein Kärtchen beigelegt, auf dem das Handy abgebildet ist und die Tasten gekennzeichnet und bezeichnet werden. Also drehte, zog und schob ich weiter. Auf den zweiten Blick sah ich dann den Hinweis im Kleingedruckten der Kurzanleitung. Man müsse für weitere Informationen den Menü-Button (nur im angeschalteten Zustand sichtbar) betätigen. Also schaltete ich das Handy erstmal ohne SIM an. Das hochfahren ging wirklich flott, deutlich schneller als beim HTC Desire S, das ich bis vor kurzem besaß. Direkt danach wurde einem angezeigt, wo sich der SIM-Slot befindet, also obere Rückseite hinter der Kameraabdeckung. Leider wurde nicht deutlich wie ich die Abdeckung runterbekomme. Also schob und zog ich mal wieder eine Weile vor mich hin bis ich auf die Idee kam den Fingernagel zwischen Abdeckung und Unibody einzusetzen und schon ging das Ding auf. Danach war alles ganz easy und ich kann nicht, wie in einigen Rezensionen gelesen bestätigen, dass das Spaltmaß nach wieder Einsetzen der Abdeckung nicht mehr stimmt. Bei meinem Gerät sitzt alles perfekt wie eh und je.

Die Fehlende Anleitung wird übrigens dadurch kompensiert, dass während der Verwendung des One S immer wieder Hinweise zur Benutzung der Funktionen während der Nutzung selbst direkt auf dem Display angezeigt werden. Wen es stört oder keine Hilfe braucht, kann diese Funktion ausschalten.

Das Display ist brilliant wie ich es von Samsungs Super AMOLED gewohnt bin. Allerdings ist Apples Retina Display im direkten Vergleich noch einen Tick schärfer. Es fällt aber wirklich nur denjenigen auf, die bewusst darauf achten und die handys mal nebeneinander halten. Es reagiert auf Befehle schnell und flüssig, ich habe bei einem neuen und hochwertigen Handy allerdings auch nichts anderes erwartet. Da ich vorher bereits Android-Smartphones besaß ging die Synchronisation super schnell und unkompliziert. Beim ersten Anschalten wird man direkt durch ein Menü geführt, wo man alle zu synchronisierenden Konten anklicken kann. Ein Aufwand von wenigen Sekunden und schon waren alle meine Kontakte aus Google, Facebook und Xing importiert und miteinander verknüpft. Eine Funktion, die ich bereits vom Desire S kannte und liebte. Beim One S ging es jedoch noch schneller und unkomplizierter. Auch meine Apps konnten extrem unkompliziert wieder hergestellt werden. Einfach im Google Play Store anmelden, MEINE APPS anklicken und schon läd er alle Apps, die man bereits vorher auf seinem alten Androiden hatte, runter. Auch das Einrichten von Mail-Konten geht recht einfach. Genauso wie die Wiederherstellung des Google-Kalenders. Nach maimal 30 Minuten, hatte ich die wichtigsten Einstellungen und Synchronisationen vorgenommen. Wenn man vorher kein Smartphone oder zumindest kein Android besessen hat, dauert das sicherlich länger, zumal man sich erstmal an die Menüführung gewöhnen und herausfinden muss, was das Handy überhaupt kann. Das Einrichten des Dropbox Accounts ging übrigens auch mühelos und nach wenigen Minuten erhielt ich eine Mail, dass meine 25 GB Speicherplatz freigeschaltet wurden.

Da es momentan keine Sync-Software für Mac OS X gibt, kann ich Betroffenen nur raten, eure Daten mit Google zu synchronisieren.

Ich hatte auch kurz die Gelegenheit GPS und Navi zu testen. Dafür habe ich die App “GPS Test” benutzt (gibt es kostenlos im Google Play Store). Ich kann sagen zwischen dem ONE S und dem Desire S liegen diesbezüglich Welten. Das Gerät wird nicht nur vieeeel schneller gefunden, sondern es erkennt auch doppelt so viele Satelliten und ist somit präziser. Der Test lief auf meinem heimischen Sofa. Während das Desire S 5 Satelliten entdeckte und eine Abweichung von ca. 300 Fuß aufwies, erkannte das Samsung Galaxy S 8 Satelliten auf 30 Fuß Genauigkeit und das One S in Sekundenschnelle 20 Satelliten mit einer Genauigkeit von 12 Fuß. Auch beim Navigieren im Auto wurde es deutlich. Ich habe Google Navi benutzt. Wich man beim Desire S von der geplanten Route ab, dauerte es in der Regel eine Weile bis eine neue Route berechnet wurde. Oft musste man einige Kreuzungen passieren, ehe man vom Desire S wieder navigiert wurde. Beim One S bin ich heute absichtlich auch von der Route abgewichen und auf einer geraden Strecke einfach mal abgebogen. Das Gerät erkannte das sofort und spuckte ach wenigen Metern eine neue Route aus. Da ich die Navi-Funktion wirklich gern und oft nutze, ist das absolut topp! Auch im Vergleich zum iPhone 4s kann das One S problemlos mithalten, wobei das One S einen entscheidenden Vorteil zum iPhone hat. Die kostelose Navi-App ist bereits vorinstalliert. Beim iPhone ist eine kostenlose Navigation satndardmäßig nicht vorgesehen. Allerdings findet man auch dort im APP-Store brauchbare Apps, sogar kostenlos. Die Sprachausgabe beim Navigieren war laut und deutlich, wenn auch ziemlich blechern. Den Car-Modus finde ich zwar im Ansatz gut, aber nicht in der Ausführung. Zum einen dreht sich das Display in diesem Modus automatisch quer. Das macht leider nicht jede Handyhalterung mit. Zum anderen frage ich mich, warum von den vier im Car-Modus ansteuerbaren Funktionen zwei ausgerechnet Internetradio und Musik sind. Ok auf sehr alngen Strecken könnte das Sinn machen, aber im Alltag wohl eher nicht. Für gewöhnlich sind Autos ja ohnehin mit Radio und CD ausgestattet und der Sound ist da sicherlich auch besser als aus so einem kleinen Handy. Neben den beiden genannten Funktionen sind im Car Modus noch Google Navi und Telefon ansteuerbar, außerdem wird die Uhr mit Wetter angezeigt.

Soviel zu meinen ersten Eindrücken. Es werden natürlich noch viele weitere hier auf dem Blog folgen. Fragen und Anregungen sind natürlich immer willkommen!

Wie sind denn eure Erfahrungen mit dem One S? Könnt ihr meine Eindrücke teilen oder war das bei euch ganz anders?

Auf bald,

Eure Sicca

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Mobiledigs bekommt Verstärkung / HTC One S im Test

Posted by Sicca on 14. Mai 2012 in HTC One S Test

Hallo zusammen,

ab sofort hat Mobiledigs weibliche Verstärkung, MICH! :)

Keine Sorge Jungs, auch wenn ich sonst auf meinem Beautyblog am liebsten über Schminke und sonstigen Mädchenkram berichte, soll es hier einzig und allein um Handys gehen. Wer mich kennt, weiß, dass ich nen kleinen Technik-Tick habe und wenn ich nicht gerade die Kosmetik-Regale von dm unsicher mache, schlender ich wahrscheinlich gerade durch Saturn. Schließlich muss ich ja rausfinden, wohin mit meinem restlichen Geld.

Warum ich jetzt plötzlich diesen Blog hier in Beschlag nehme ist eigentlich ganz einfach. Ich brauche ein neues Handy. Mein heiß geliebtes HTC Desire S hat ich verlassen bzw. ich habe mit ihm Schluss gemacht. So sehr ich seine inneren Werte zu schätzen wusste, so sehr nervten mich seine Macken und die zunehmende Unzuverlässigkeit. Eigentlich hat es alle Funktionen, die mich glücklich machen. Die Größe war für mich ideal, die Social Media, Kontakt- und Mail-Synchronisation ein Traum. Navigieren im Auto war kein Problem und Musik hören sowie im Netz surfen gingen auch einwandfrei, wenn auch die Klangquali besser sein könnte. Warum ich mich trotzdem von ihm getrennt habe ist schnell erklärt. Ich habe es knapp ein Jahr besessen und in dieser Zeit drei Mal einschicken müssen. Beim ersten Mal fror das Desire S nach ca. drei Monaten Nutzung ein und war einfach nicht mehr zu gebrauchen. Da half nur noch Akku ziehen, woraufhin es nicht mehr anging. Vier Monate später schickte ich es zum zweiten mal ein, weil es sich selbstständig und völlig unbemerkt immer wieder neu startete. Da ich das selten mitbekam, war ich häufig stundenlang nicht erreichbar, denn ohne PIN-Eingabe kein Empfang. Nach weiteren vier Monaten beschloss der Power-Knopf seine Funktion einzustellen. Also Anschalten war kein Problem, aber Ausschalten, Neustarten und Flugmodus gingen nicht mehr. Bei eingeschaltetem Gerät reagierte der Knopf schlichtweg nicht. Nun habe ich es schweren Herzens endgültig zurückgeschickt und lebe vorübergehend mit dem Samsung Galaxy S, was mich ehrlich gesagt nicht sonderlich glücklich macht. Ich vermisse mein HTC und die Funktionen. Außerdem finde ich das Galaxy im Vergleich ziemlich träge und irgendwie anstrengend. Es muss also was neues her. Aber was?

Derzeit schwanke ich zwischen zwei Optionen. Entweder ich kaufe mir jetzt das HTC One S, das mich durch seine Funktionen wie z.B. die Kamera und Beats Audio schwer anziehen, wobei ich es mit 4,3 Zoll Displaydiagonal eigentlich zu groß für meine kleinen Hände finde oder ich halte noch irgendwie bis September durch und hoffe, dass sich die Gerüchte bewahrheiten und das iPhone 5 released wird und dann auch noch so gut wie erhofft ist. Mit diesen zwei Optionen schlage ich mich schon seit Wochen rum, schleiche immer wieder im Saturn um das HTC One S und kann mich einfach nicht entscheiden. Zum Glück werden einem manche Entscheidungen einfach abgenommen und so ergab es sich, dass ich mich für einen Produkttest bei trnd beworben habe und heute die Mail kam, dass ich das One S vier Wochen im Rahmen eines Projekts kostenlos testen darf. Na wenn das nicht mal Glück ist.

Das Paket soll noch diese Woche bei mir eintreffen und sobald es da ist, melde ich mich natürlich wieder. Bis dahin wünsch ich euch ein paar sonnige Tage.

Eure Sicca ;)

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Android mit einer Custom Rom aufpeppen

Posted by mobiledigs on 30. Januar 2012 in Android

Lieber Blogleser,

heute befasse ich mich nun, wie versprochen mit dem Thema: Custom Rom für Android.

Wenn man also, wie im letzten Beitrag beschrieben, muss man erst über sein Android-System den Root-Zugriff erlangen um dann in den Genuss von Custom-Roms zu kommen.

Was sind eigentlich Custom-Roms?

Android ist ein Open-Source-Betriebssystem. Das heißt, dass man keine Lizenzgebühren zahlen muss, um den Programm-Code zu benutzen und um auf seinem Gerät installieren zu können. Gleichzeitig ist dieser auch frei verfügbar und von jedem Einsehbar.

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Braucht man für Android ein Jailbreak?

Posted by mobiledigs on 24. Januar 2012 in Android, iOS

Liebe Blogleser,

heute befasse ich mich mit einem Thema, das doch schon langsam sehr beliebt ist. Braucht man für ein iOS-Gerät ein Jailbreak und wie sieht es mit anderen Betriebssystemen aus?

Quelle: jeffhoogland.blogspot.com

 

Erst einmal werde ich erklären, was ein Jailbreak ist, damit wir dann das iOS mit Android vergleichen können.

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